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Bilder / Objekte / Skulpturen  
Performance  
Texte über T. Blaickner  


Theo Blaickner: Eine Degression Robert Fleck
Die Arbeiten von Theo Blaickner vereint ein überaus diskreter und vielfältiger Zugang zum System der Natur. Die Bilder, Skulpturen und raumkünstlerischen Arbeiten von Theo Blaickner sind auf den ersten Blick sehr vielgestaltig. Ihre jeweiligen Formen scheinen stilistisch nur schwer zusammenzupassen. Es gibt zunächst keine erkennbare „Handschrift“, die die einzelnen Produktionen vereint. Zwischen den Algenfotos und ihrer informellen, gestischen Zeichensprache, den Ölbildern mit der Befragung der Bildmaterie und den Bronzebildern aus hitzeverändertem Material besteht kein sichtbarer Zusammenhang, der sich aufdrängt, obwohl jede dieser Arbeitsrichtungen in sich sehr stimmig ist.
… Theo Blaickners Arbeit ist von der Suche nach einem direkten Umgang mit ökologischen Systemen abseits von Klischeebildern der Natur geprägt, die die verschiedensten Ausdrucksformen und Medien durchziehen kann.

Fotografie: Oberflächen – Eindrücke Maren Richter
Die konzeptionellen Überlegungen Theo Blaickners, die Strukturen von Materialien und die ihnen immanenten Eigenschaften explizit sichtbar zu machen, erweitern sich in der Fotografie, indem die Oberflächen nicht mehr (ausschließlich) von ihm selbst in einem handwerklichen Prozess erzeugt werden, sondern unter Miteinbeziehen von Naturformen und -erscheinungen entstehen.
… Blaickner verzichtet mit dem Ausschnitt aus einem größeren Ganzen auf das Abbilden einer erzählenden Realität, und es wird das eigentlich reale Motiv nur mehr als Struktur wahrgenommen. Den Prozess der Reduktion so weit wie möglich zu treiben, vor dem Zusammenbruch der ästhetischen Differenz aber zu stoppen, ist ein zentrales Bestreben von Theo Blaickner, wie es ähnlich in seiner Malerei zu finden ist.